Methode
Philosophische Praxis & Breathwork
ERKENNE DICH SELBST
Wie das Leben leichter wird
Meine Arbeit vereint Philosophie, bewusste Atemarbeit und emotionale Selbstführung zu einer ganzheitlichen Transformationsmethode.
Wir verbinden Kopf, Herz und Körper – damit Du nicht nur verstehst, was Dich zurückhält, sondern es wirklich veränderst.
In der Philosophischen Praxis erkennen wir Muster, Zweifel und innere Konflikte. In tiefgründigen Gesprächen entdecken wir neue, befreiende Perspektiven auf Deine Lebensfragen. Im Breathwork (insb. BEAMBREATH® und PSYCHEDELIC BREATH®) löst Du emotionale Blockaden auf körperlicher Ebene. Durch Self-Leadership integrierst Du neue Stärke, mehr Autonomie, Selbstwert und Klarheit in Deinem Alltag.
Es ist ein Weg zurück zu Dir: selbstbewusst, verbunden, sinnerfüllt, frei und geführt von Deiner eigenen Wahrheit.
Wenn Du mehr über Philosophische Praxis lesen willst, findest Du detailliertere Infos hier unten.
INHALTSVERZEICHNIS
"DIE LIEBE ZUR WEISHEIT"
1. Was ist Philosophie?
Der Beginn der Philosophie liegt im menschlichen Staunen über die Welt. Bei der Neugierde, Fragen zu stellen, über die Wahrheit des Seins nachzudenken und das gute Leben verstehen zu versuchen. Ihre ersten Ursprünge führen zurück auf das antike Griechenland vor etwa 2500 Jahren, aber auch auf China, Indien und Afrika. Das Wort philosophia stammt aus dem Altgriechischem und bedeutet „Liebe zur Weisheit„. Die Philosophie ist sozusagen die Mutter aller Wissenschaften. Lange bevor es die Psychologie gab, wurde die Philosophie schon als „Therapeutikum“ oder „Heilmittel“ für die „Krankheiten der Seele“ bezeichnet.
Ein*e Philosoph*in liebt die Weisheit und beschäftigt sich mit dem tiefgehenden Verständnis von Zusammenhängen der Natur, des Lebens, der Gesellschaft. Philosophieren öffnet unseren Geist von voreingenommenen, kulturell anerzogenen, traditionsbehafteten, fremdbestimmten Gedanken und macht uns zu Freigeistern. Es hilft dabei, die individuellen wie auch gesellschaftlichen Bedingungen unseres Seins kritisch zu untersuchen und zu verstehen. Es schafft Klarheit und Ordnung im Denken und führt zu innerem Wachstum. Die gewonnen Perspektiven ermöglichen neue Antworten und Umgang mit unseren Lebensfragen. So üben sich Philosoph*innen in Weisheit, worin wir Erfüllung, Sinn, Gelassenheit und Seelenruhe finden. Weisheit gibt es nicht ohne Liebe und selbstliebende Arbeit an sich selbst.
Lebensweisheit braucht Praxis, nicht nur Theorie
2. Was ist Philosophische Praxis?
Mit „Praxis“ ist das Praktizieren von Philosophie in Gesprächen oder im Alltag durch Einüben von Lebensweisheit gemeint. „Philosophische Praxis“ bezeichnet auch den Beruf bzw. die Methode. Wir alle haben bewusste oder unbewusste Fragen darüber, was für uns ein gutes, gelingendes Leben ausmacht. Philosophische Praxis öffnet Räume für Selbstreflexion. Die Erkenntnisse ermöglichen es, freier und selbstbestimmter zu leben. Wir treffen weisere Entscheidungen und fühlen uns zufriedener.
Besonders wertvoll ist der tiefgründige Austausch im Dialog auf Augenhöhe mit einem offenen Gesprächspartner, der uns zum Denken anregt. Erkenntnisse, Impulse und Perspektivenwechsel im Gespräch lassen aus Gedankenschleifen ausbrechen und die Denkhorizonte erweitern. Wir können Dinge neu einordnen oder loslassen. Wir verstehen uns besser und verstärken unsere Fähigkeit der autonomen Selbstführung. Das kann das Leben wieder interessanter, leichter und bedeutungsvoller machen. Wir führen insgesamt ein achtsameres Leben, weswegen Philosophische Praxis auch eine Bedeutung im gesellschafts-politischen Kontext hat und demokratisches Zusammenleben fördert.
Bewusstseinsentwicklung
3. Wann ist Philosophische Praxis sinnvoll?
Lebst Du das Leben, das Du aus Deinem Herzen heraus leben willst? Was ist es, was Dich wirklich glücklich macht? Nach wem oder was richtest Du Dein Leben aus? Was gibt Deinem Leben Sinn? Welche Werte leiten Dich? Wo schränken Fremdbestimmungen, Normen, frühkindliche Prägungen oder Vorstellungen und Erwartungen anderer Deine Freiheit, Freude, Liebe und Vertrauen ein? Wo überlässt Du Ängsten und Zweifeln die Kontrolle über Dein Leben? Wo lastet eine unerträgliche Schwere auf Dir? Wo fühlst Du Dich im Mangel, unzufrieden und nicht genug? Was brauchst Du, um Dein Leben erfüllter und leichter zu gestalten? Wer bist Du, wenn Du Dein Potenzial freisetzt? Selbstbewusst, in Deiner persönlichen Seelengröße?
Wenn Dich diese Fragen beschäftigen und Du eigene Antworten finden möchtest, bist Du hier richtig. Philosophische Praxis ist Dein Freiraum, um neuen Umgang zu finden mit Lebensfragen, Entscheidungen, existenziellen Sinn- und Identitätskrisen, Ethik- und Wertkonflikten, Beziehungsproblemen, Trauerfällen, Schicksalsschlägen, Stress, innerer Druck, depressive Stimmungen, Burnout, Krankheiten etc. Die Liste der Themen und Fragen, mit denen wir uns im Laufe des Lebens konfrontiert sehen, ist lang.
SELBST = BEZIEHUNG
4. Was ist das Selbst?
Was das „Selbst“ ist, ist eine philosophische Frage, über deren Austausch ich Dich einlade. Es gibt unterschiedliche Ansätze dazu. Wertvoll ist es, wenn Du Dir eigene Gedanken machst. Meine persönliche Sichtweise im Folgenden soll Dir dafür als Anregung dienen. Der Ansatz ist vor allem von den Philosophen Sokrates, Seneca, Sören Kierkegaard, Friedrich Nietzsche und Michel Foucault geprägt.
Das Selbst ist Beziehung. Es steht im Verhältnis zu sich selbst und ist auch im stetigen Austausch mit der Umwelt. Es ist immer auch schon Beziehung zu anderen Menschen, zur Gesellschaft, zur Welt, zum Universum. „Selbst“ und „Selbstbeziehung“ bedeuten also das Gleiche. Die Selbstbeziehung wird geformt durch alle Einflüsse, die auf sie einwirken. Einerseits sind das Einflüsse von außen (Prägungen, Konditionierungen, Fremdbestimmungen etc.), auf der anderen Seite können wir auch selbst bewussten Einfluss auf uns ausüben (Selbstbestimmung, Autonomie). Diese Formung vollzieht sich laufend, das Ergebnis dieses Prozesses ist die Identität.
Deine Selbstbeziehung ist die wichtigste Beziehung in Deinem Leben, denn Du nimmst die ganze Welt durch ihren Filter wahr. Du siehst und erlebst die Welt so, wie Du bist. Jede Beziehung nach außen spiegelt auch Anteile Deiner Innenwelt. Es macht also einen Unterschied, ob Du Selbstablehnung, Selbsthass, Unsicherheit empfindest… oder ob Du Selbstannahme, Selbstfreundschaft, Selbstvertrauen, Selbstliebe, Selbstsicherheit, Selbstwirksamkeit etc. verkörperst. Die bewusste Formung der Subjektivität ist essenziell, um erfüllt zu leben.
Ob es das „wahre“ Selbst gibt, das schon in Dir ist und Du nur zu ent-wickeln brauchst – darüber lade ich Dich ein zu philosophieren. Hier gelangen wir in den Bereich der Spiritualität. Ich denke, dass unser Herz ein Schlüssel dafür ist, um diese Frage zu erforschen. Wir alle tragen ein Licht in unserem Herzen (das wir in tiefen meditativen Erfahrungen tatsächlich „sehen“ und spüren können) weist auf unsere Seele hin. Unsere Seele ist wohl die Grundlage, auf der sich „Selbst“ und „Ego“ im Laufe des Lebens entwickeln und transformieren.
Alles, was Macht über Dich hat
5. Was ist Fremdbestimmung?
All das, was bewusst wie auch unbewusst Einfluss auf Deine Identität ausübt und dem kein autonomer Reflexions- und Entscheidungsprozess vorausgegangen ist. Zum Beispiel:
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Gesellschaft: System, Politik, Bildung, Schule, Rollenbilder...
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Normen: (A)Normalität, Schönheit, Leistung, Konsum, Gesundheit...
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Ideologien: Religion, Dogmatismus, Rassismus, Karnismus...
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Strukturen: Wissenschaft, Sprache, Diskurse, Institute...
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Biologie: Gene, Hormone...
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Sozialumfeld: frühkindliche Prägungen, Erziehung, Familiensystem, Pflichten, Erwartungen, Gruppenzwang...
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Kultur: Traditionen, Medien, Werbung, Trends, Mythos...
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Natur: Klima, Katastrophen...
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Trauma: Verletzung, Gewalt, Verlust, Unfall, Tod, Unfall, Krankheit, Generationentrauma...
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Starres Selbstbild: Konditionierung, Glaubenssätze, eingefahrene Denkmuster, Selbsttäuschungen, blinde Flecken...
Auch das Selbstbild kann falschen Vorstellungen, Irrtümern, kognitiven Verzerrungen (z.B. Schwarz-Weiß-Denken) unterliegen oder unbewusste Glaubenssätze beinhalten, die durch Einwirkung von außen geformt wurden. Fremdbestimmt kann als all das gelten, was nicht unserem intrinsischen Wesen entspricht. Als das, was der Selbstbeziehung Grenzen auferlegt. Das, was wir von Außen internalisieren und uns zu der Person formt, die wir sind.
Wenn "das Außen" Dein Leben steuert
6. So wirst Du fremdbestimmt
Fremdbestimmungen sind nicht per se negativ. Es ist wie es ist. Um in ein bestehendes Sozialgefüge hineinzuwachsen, benötigen wir nun mal gewisse Vorgaben. Doch nur selten wird uns gelernt, die Strukturen und Normen, anhand deren wir unsere Identität ausbilden, zu hinterfragen. Daher leben viele Menschen ein Leben, das gefühlt nicht wirklich „ihres“ ist. Sie fühlen sich entfremdet und unglücklich. Sie funktionieren nur im System, ohne sich wirklich zu spüren oder einen Plan zu haben, was sie eigentlich erfüllen würde.
Hier setzt philosophische Selbstfindung an. Das was uns selbst, unserer eigenen „Wahrheit“ entspricht, erkennen wir vor allem in kritisch reflektierter Distanz zur Umgebung und spüren es im Herzen. Philosophische Praxis sollte deshalb ein wichtiger Bestandteil der Bildung sein. Um Dich selbst zu erkennen und freier zu machen von dem, was nicht zu Dir gehört. Ohne Selbstreflexion läufst Du Gefahr, in Fremdbestimmungen verstrickt zu bleiben und ein Leben zu führen, was nicht „Deines“ ist. In dem Du, auch wenn Du Dich daran gewöhnt hast, unfrei bist. Erst tiefgründige Selbsterkenntnis und die daraus entspringende Wahrhaftigkeit befreit Dich.
Konsequenzen
7. So fühlt sich Fremdbestimmung an
Alles, was Du Dir nicht bewusst ansiehst, hat Macht über Dich und raubt Dir Deine Freiheit. Vielleicht glaubst Du, dass Du schon sehr frei bist und Dein Leben selbst in der Hand hast. Aber ist das wirklich so? Folgendes deutet auf Fremdbestimmung in Deinem Leben hin:
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Du orientierst Dich stark am Außen: an anderen Menschen, Meinungen, Umfeld, an "man sollte" und "so haben wir es immer schon gemacht".
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Du sorgst Dich darüber, was andere von Dir denken, hast Angst andere zu enttäuschen oder abgelehnt zu werden.
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Du fühlst Dich verloren, orientierungslos, sinnlos.
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Du spürst oft inneren Druck, Unruhe, Nervosität und Stress.
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Du fühlst Dich ohne ersichtlichen Grund unzufrieden, frustriert, wütend oder unglücklich, obwohl es Dir von außen betrachtet gut gehen sollte ("Luxusprobleme").
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Du versuchst es allen recht machen, vernachlässigst dabei aber eigene Bedürfnisse und Grenzen.
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Du fühlst Dich erschöpft, motivationslos, passiv, bis hin zu depressiver Stimmung und Burnout.
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Du nimmst das Hamsterrad, in dem Du Dich täglich abstrampelst, als alternativlos und "normal" an.
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Dir fällt es schwer, klare Entscheidungen zu treffen, und holst Dir ständig andere Meinungen ein, die Dich verunsichern.
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Du zweifelst oft an Dir selbst, vertraust Dir nicht, wirst schnell nervös, fühlst Dich nicht gut genug.
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Du beziehst Dein Selbstwertgefühl aus der Bestätigung von außen, durch Arbeit, Leistung und was Du für andere tust.
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Du verfängst Dich im endlosen Grübeln, Overthinking und negativen Gedankenkarussellen.
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Du hast soziale Ängste, Existenzängste, Zukunftsängste oder Panikattacken.
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Du fühlst Dich innerlich zerrissen, überfordert, verzweifelt, spürst Weltschmerz.
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Du fühlst Dich oft als würdest Du versagen, scheitern oder feststecken im Leben (alle anderen sind "erfolgreicher" als Du).
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Du gehst hart mit Dir selbst um, bist selbstkritisch und kämpfst innerlich gegen Dich.
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Du glaubst nicht wirklich an Dich selbst, traust Dich nicht größere Veränderungen zu machen.
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Du fühlst Dich nicht sicher, mit Deinen Emotionen souverän umzugehen & Dich selbst zu halten.
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Du fühlst oft Scham, Schuldgefühle oder schlechtes Gewissen.
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Du fällst immer wieder in alte, ungesunde Muster zurück.
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Du fühlst keine Verbundenheit mit Deinem Körper.
Selbstsorge ist das fundament
8. So wirst Du selbstbestimmter
Das wichtigste Fundament für eine stabile Selbstbeziehung und ein freies Leben ist Selbstsorge und Selbsterkenntnis. Dein Ich „wohnt“ in Deinen Gewohnheiten. Gut/glücklich zu leben ist aus philosophischer Sicht eine Frage der Übung. Du kannst Dich darin üben, innerlich freier von Fremdbestimmung und mitfühlender mit Dir zu sein. Du kannst Dir bewusst machen, wer oder was Dir Deine Energie raubt. Und wer oder was Dir Energie gibt. So dass Du nicht das Gefühl hast, Dein Leben wie ferngesteuert zu führen und Deinen Körper als Maschine zu behandeln, nur zu funktionieren, und dabei immer wieder zu erleben, wie Deine innere „Batterie“ leer wird. Hinterfrage die Ausgangsbedingungen, die dazu führen, dass Du Dich ausgebrannt und verloren fühlst. Wenn Du verstehst, und erkennst, wie fremdbestimmt Du bisher gelebt hast, kannst Du Dein Leben nachhaltig ändern.
Selbstsorge ist ein ganzheitliches Thema: Du kannst sie geistig, körperlich, emotional, seelisch, sozial, räumlich, zeitlich, sensorisch praktizieren. Es ist daher wichtig, Dich als ganzheitliches Wesen zu betrachten. Eine philosophische Haltung öffnet Dich für die neuen Perspektiven und befähigt Dich, Dich zu demjenigen Menschen zu formen, der Du sein willst.
Die „Sorge um sich“ wurde schon von antiken Philosophen zur Vervollkommnung der Seele praktiziert (z.B. von Sokrates, Seneca, Mark Aurel, Epiktet). Die Weisheiten, die wir aus der Beschäftigung mit ihren Überlieferungen gewinnen können, sind bis heute aktuell.
Unsere Zeit ist von neoliberaler Steigerungslogik durchzogen, die oben genannte Konsequenzen mit sich bringt. Der Anspruch zu Optimierung jeden Lebensbereich und die Selbstoptimierung wirkt in unserer Leistungs- und Konsumgesellschaft normativ, anhand deren unsere Identität fremdbestimmt geprägt wird. Tiefgründige Selbstsorge ist der Gegenpol, durch den wir zu innerer Ruhe finden können. Hier definiert Du selbst, was „besser“ und „genug“ für Dich bedeutet.
Wandel im Denken
9. Selbstsorge ist nicht egoistisch
Es wird aus Tradition suggeriert, dass Selbstsorge eher „egoistisch“ und daher etwas Schlechtes sei. Doch das ist eine veraltete Denkweise. Das „Ego“ im negativen Sinne ist der übertriebene Glaube an die eigene Bedeutung und Unbewusstsein. Es erwächst aus sozialen Prägungen, vergangenen Kränkungen, emotionalen Verletzungen und zeigt sich z.B. in Arroganz, Aggression, Gier, Neid, Ich-bezogener Ehrgeiz oder dem Bedürfnis zur Überhöhung über andere. Doch gerade bewusste innere Arbeit hilft, Distanz zum Ego zu gewinnen, sich nicht mehr ausschließlich unbewusst damit zu identifizieren, und achtsamer und wahrhaftiger zu sein. So können die aus einer Wunde entsprungenen Überlebensstrategien und Glaubenssätze zu liebevollen Haltung transformiert werden. Und das ist es, was zählt.
Denn Du strahlst in Deiner Energie immer das aus, was Du bist, was Du verkörperst. Wenn Du in Liebe für Dich selbst sorgst, in Deiner Kraft bist und klare Grenzen hast, kannst Du auch nachhaltig positiv auf Andere wirken. So können wir den Kreisläufe durchbrechen, in denen wir gegenseitig innere Konflikte, unreflektierte Gefühle, Trauma, Ängste etc. aufeinander projizieren. So können wir zu kollektiver Weiterentwicklung beitragen. Je erfüllter und glücklicher Du mit Dir und Deinem Leben bist, desto mehr Kapazitäten hast Du auch, anderen etwas zurück zu geben.
Memento Mori
10. Wie willst Du gelebt haben?
Wer frei leben will, muss philosophieren. Und offen dafür sein, in sich hineinzublicken, sich auch dunklen Seiten zu stellen und eigene Wahrheiten im Licht der Erkenntnis zu beleuchten, um innere Freiheit zu finden. Ohne Selbstreflexion laufen wir Gefahr, in Fremdbestimmungen verstrickt zu bleiben. Je bewusster Du Dich mit Dir selbst beschäftigst, desto mehr Freiheit erlebst Du und kommst wieder in Verbindung zu Dir, zu Deinem Körper und Deinen Gefühlen. Du verstärkst Liebe, Vertrauen, Gelassenheit und Leichtigkeit.
Wir können zwar nicht vollständig und dauerhaft frei werden von Fremdbestimmungen. Denn als Beziehungswesen sind wir immer in unser Umfeld eingewoben. Es ist immer ein Spiel zw. Fremdbestimmung und Selbstbestimmung – und besser, Du spielst es mehr nach Deinen eigenen Regeln! Reflektierte Selbsterkenntnis und das Bewusstsein dafür, dass Identität nicht einfach gegeben, sondern jeden Tag durch die Art und Weise Deiner Lebensführung aktiv zu gestalten ist, trägt zur Seelenruhe und zur Charakterbildung bei. Darin liegt Deine Freiheit.
Philosophische Selbstsorge ist Dein Anker und Kompass im stürmischen Meer des Daseins. Du gibst Dir selbst Halt und Orientierung durch eine gestärkte, wahrhaftige Selbstbeziehung. Mit diesem inneren Kompass navigierst Du Dich in Balance von Intuition, Herz und Verstand durch Dein Leben. Du führst Dich selbst. Du übernimmst Verantwortung und gestaltest Dein Leben pro-aktiv. So dass Du sagen kannst: „HELL YES! Genauso wollte ich gelebt haben!“
11. Häufige Fragen
In der Philosophischen Praxis wirst Du nicht therapiert, gecoacht oder beraten. Die Philosophische Praxis geht von Deiner Autonomie und Würde aus. Sie betrachtet ihre Kund*innen nicht als Patient*innen oder als psychisch „krank“. Der psychologische Blick ist trainiert darauf psychisch bedingte Phänomene in spezieller Weise wahrzunehmen, die Philosophische Praxis hingegen nimmt eher Abstand von theoriegeleiteten Modellen. Auch wird nicht immer auf ein feststehendes Ziel hingearbeitet, sondern die eigenständigen Bewegungen des Denkens, der Wechsel zwischen Perspektiven und die Reflexion in der Tiefe stehen im Vordergrund. Philosophische Gespräche eröffnen Dir den Raum, die Grundbedingungen Deines Lebens aus neuen Blickwinkeln zu hinterfragen.
Für das, was Du brauchst, damit Du Dich aufgehoben fühlst.
Das sollte in jedem Fall individuell abgeklärt werden. Philosophische Praxis ist keine Therapie und behandelt keine psychischen Traumata. Es muss jedoch kein Entweder-Oder sein. Psychotherapie und Philosophische Praxis können sich sehr gut ergänzen.
Für viele Probleme im Leben braucht es auch keine klassische Therapie, wenn Du nicht als Patient*in gesehen werden willst. Oft sind die Konzepte in der Gesellschaft oder unser Selbst- und Weltbild der Grund dafür, dass es uns schlecht geht, wir nicht weiter wissen oder wir das Gefühl haben „festzustecken“. Durch tiefgründige Gespräche können wir uns weiterentwickeln und es können sich Lösungen oder neue Wege auf der Reise zu uns selbst ergeben.
Tatsächlich ist die Philosophie die Mutter alle Wissenschaften und so ist auch die Psychologie erst aus der Philosophie entstanden.
Es ist ein Irrtum zu glauben, Psychologie könne Philosophie ersetzen. Gut leben zu lernen, zu lernen, den Tod nicht zu fürchten, mit sich selbst in der eigenen Haut zurecht zu kommen und gut für sich selbst zu sorgen, oder ganz einfach, mit den Banalitäten des täglichen Lebens umzugehen, mit der Langeweile, der Vergänglichkeit, das war bereits Ziel der antiken Philosophen. Alle Themen, die unser Leben betreffen oder seine Qualität einschränken, können auch auf philosophischer Ebene in den Blick genommen werden.
- Mit Veränderungen umgehen
- Selbstfindung, Sinn- und Identitätskrisen bewältigen
- Beziehungsprobleme lösen oder Trennungen überwinden
- Von Narzisst*innen befreien
- Aus dem Hamsterrad ausbrechen
- Autonomie und Self-Leadership stärken
- (Ur-)Vertrauen, innere Sicherheit und Verbundenheit entwickeln
- Herzöffnung, Liebe entfalten, Beziehungen vertiefen
- Innere Freiheit und Lebensfreude entfalten
- Selbstwirksamkeit und Erfüllung erfahren
- Klarheit finden, Mut und Motivation fassen
- Ethische Fragen klären
- Bedürfnisse und Grenzen erkennen, Emotionen integrieren
- Schwere in Leichtigkeit transformieren
- Mangel als Potenzial und Weg zur Fülle erkennen
- Zweifel und Ängste souverän überwinden
- Glaubenssätze und Blockaden lösen
- Frieden finden, innere Ruhe und Gelassenheit erfahren
- Existenz, Bewusstsein, Glück oder Purpose erforschen
So kannst Du mich (Tina) kontaktieren:
Per E-Mail praxis@weltkind.at oder auf Instagram @philosophieweltkind
Oder nimm gleich ein Erstgespräch in Anspruch, um Deine Fragen persönlich zu klären. Das ist unverbindlich und kostenfrei.
