Methode
Philosophische Praxis & Breathwork
So gelingt innere Freiheit.
Meine Arbeit vereint Philosophische Praxis, bewusste Atemarbeit und emotionale Selbstführung zu einer ganzheitlichen Stärkung Deiner Selbstbeziehung.
Die Welt, wie Du sie erlebst, ist kein objektives Außen – sie spiegelt Deine innere Wirklichkeit. Deine Emotionen, Überzeugungen und Glaubenssätze (kurz: Deine Selbstbeziehung) prägen, was Du wahrnimmst und wie Du Dich im Leben bewegst.
Die Philosophie – die „Liebe zur Weisheit“ – bietet seit Jahrtausenden Wege zu mehr Selbstbewusstsein und Lebenskunst. In tiefgründigen Gesprächen erkennen und reflektieren wir auf Verstandesebene Deine Themen, Muster, Zweifel oder innere Konflikte. Wir bringen Klarheit in Deine Lebensfragen und kommen mit wertvollen Übungen und Selbsttechniken auch im Alltag in die Umsetzung.
Im Breathwork (insb. BEAMBREATH® und PSYCHEDELIC BREATH®) löst Du Blockaden auf körperlicher Ebene. Wir verbinden Kopf, Herz und Körper – damit Du nicht nur verstehst, was Dich zurückhält, sondern es wirklich veränderst.
INHALTSVERZEICHNIS
Deine Selbstbeziehung ist die wichtigste Beziehung in Deinem Leben.
Du nimmst die ganze Welt durch den Filter Deiner Selbstbeziehung wahr. Du siehst und erlebst die Welt nicht so, wie sie „objektiv“ ist, sondern so, wie Du bist. Jede Beziehung nach außen spiegelt auch Anteile Deiner Innenwelt. Es macht also einen Unterschied, ob Du Ablehnung, Groll, Unsicherheit mit Dir selbst empfindest… oder ob Du Dir Annahme, Freundschaft, Vertrauen, Liebe und Sicherheit entgegen bringst. Je bewusster Du Dir selbst bist, desto wahrhaft erfüllter kannst Du leben.
Was ist denn das „Selbst“ überhaupt? Die Seele? Das Ego? Gibt es ein wahres Selbst? Das sind Fragen, über die ich Dich einlade zu philosophieren. Ich bin jedenfalls der Ansicht, das „Selbst“ ist als Beziehung zu fassen. Es steht im Verhältnis zu sich selbst und immer auch im stetigen Austausch mit der Umwelt. Es steht auch in Beziehung zu anderen Menschen, zur Gesellschaft, zur Welt, zum Universum. „Selbst“ und „Selbstbeziehung“ bedeuten also das Gleiche. Die Selbstbeziehung wird geformt durch alle Einflüsse, die auf sie einwirken. Einerseits sind das Einflüsse von außen (Prägungen, Konditionierungen, Fremdbestimmungen etc.), auf der anderen Seite können wir auch selbst bewussten Einfluss auf uns ausüben (Selbstbestimmung, Autonomie). Das Ergebnis dieses Prozesses ist die Identität.
Wenn "das Außen" Dein Leben steuert.
Um in ein bestehendes Sozialgefüge hinein zu wachsen, benötigen wir von klein auf nun mal gewisse Vorgaben. Doch wir lernen in der Schule, Familie oder Gesellschaft nur wenig darüber, wie ein glückliches Leben wirklich gelingt, geschweige denn die Strukturen und Normen, anhand deren wir unsere Identität ausbilden, zu hinterfragen. Daher leben viele Menschen ein Leben, das gefühlt nicht wirklich „ihres“ ist. Sie fühlen sich entfremdet und unglücklich, als ob sie nicht in die Welt passen. Sie funktionieren nur im System, ohne sich zu spüren oder einen Plan zu haben, was sie von ihrem Leben wirklich wollen. Sie verlieren sich in Beziehungen, Konsumorientierung, Leistungsdruck, Stress oder Optimierungswahn.
Die Folge: Sinnkrisen, Angst, Weltschmerz, Überforderung, Erschöpfung oder innere Leere. Sie funktionieren – nach fremdbestimmten Regeln, die nicht ihre sind.
Wer frei leben will, darf philosophieren. Ohne Selbstreflexion und Selbstsorge verläuft sich Dein Leben in Fremdbestimmung. In der Philosophischen Praxis decken wir die gesellschaftlichen und individuellen Wurzeln Deiner Themen auf. Du erhältst sicheren Raum, um frei zu denken, Dich in neuer Lebensfreude zu entdecken und selbstbestimmt zu führen – ganz ohne dem Stempel des psychischen „Krankseins“. Philosophische Praxis sollte daher fester Bestandteil von Bildung sein.
Philosophische Praxis ermächtigt Dich in Deiner Autonomie.
Das Wort philosophia stammt aus dem Altgriechischem und bedeutet „Liebe zur Weisheit„. Die Philosophie beginnt im menschlichen Staunen über die Welt. In der Neugierde, Fragen zu stellen, über die Wahrheit des Seins nachzudenken und die Zusammenhänge der Natur, des Lebens und der Gesellschaft zu verstehen zu versuchen. Ihre Ursprünge führen zurück auf das antike Griechenland vor etwa 2500 Jahren, aber auch auf China, Indien und Afrika. Die Philosophie ist die Mutter aller Wissenschaften. Lange bevor es die Psychologie gab, wurde die Philosophie schon als „Therapeutikum“ oder „Heilmittel“ für die „Krankheiten der Seele“ bezeichnet. Selbsterkenntnis führt zu „Selbstheilung“ durch Selbstermächtigung.
In der Philosophischen Praxis kommen wir im gemeinsamen Gespräch ins Denken oder nutzen auch wertvolle Techniken um uns im Alltag in Lebensweisheit einzuüben. Diese Arbeit öffnet den Geist von voreingenommenen, kulturell anerzogenen, traditionsbehafteten Gedanken und macht uns zu selbstbestimmten Freigeistern.
Wir brechen aus Gedankenschleifen aus und erweitern den Denkhorizont. Wir können Dinge neu und klar einordnen oder loslassen. Wir verstehen uns besser und verstärken unsere Fähigkeit zur autonomen Selbstführung. Das kann das Leben wieder interessanter, leichter und bedeutungsvoller machen. Wir treffen weisere Entscheidungen und fühlen uns zufriedener. Wir führen insgesamt ein achtsameres Leben, weswegen Philosophische Praxis auch eine Bedeutung im gesellschafts-politischen Kontext hat und demokratisches Zusammenleben fördert.
Alles, was Du Dir nicht bewusst ansiehst, hat Macht über Dich.
Fremdbestimmung ist alles das, was Dich „von außen“ beeinflusst und Deine Identität prägt. Vieles davon hast Du schon von klein auf internalisiert. Es ist Dir so zur selbstverständlichen Denk- und Handlungsgewohnheit geworden, dass Du es vielleicht gar nicht bemerkst. Vielleicht glaubst Du, dass Du schon sehr frei bist und Dein Leben und der Hand hast. Lass uns prüfen, ob das wirklich so ist.
Daran erkennst Du, ob Du fremdbestimmt lebst.
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Du orientierst Dich stark im Außen: an anderen Menschen, Meinungen, Umfeld, "man sollte" und "so haben wir es immer schon gemacht".
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Du versuchst es allen recht machen, vernachlässigst dabei aber eigene Bedürfnisse und Grenzen.
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Du passt Dich an, weil Du Dich sorgst, was andere von Dir denken und hast Angst andere zu enttäuschen oder Ablehnung zu erfahren.
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Du spürst oft inneren Druck, Unruhe, Nervosität und Stress.
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Du fühlst Dich ohne ersichtlichen Grund unzufrieden, frustriert, wütend oder unglücklich, obwohl es Dir eigentlich gut gehen sollte ("Luxusprobleme").
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Du fühlst Dich verloren, orientierungslos, sinnlos.
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Du fühlst Dich erschöpft, motivationslos, passiv, bis hin zu depressiver Stimmung und Burnout.
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Du nimmst das Hamsterrad, in dem Du Dich täglich abstrampelst, als alternativlos und "normal" an.
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Dir fällt es schwer, klare Entscheidungen zu treffen, und holst Dir ständig andere Meinungen ein, die Dich verunsichern.
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Du zweifelst oft an Dir selbst, vertraust Dir nicht, wirst schnell nervös, fühlst Dich nicht gut genug.
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Du beziehst Dein Selbstwertgefühl aus Bestätigung durch andere, Arbeit oder Leistung.
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Du verfängst Dich im endlosen Grübeln, Overthinking und negativen Gedankenkarussellen.
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Du hast soziale Ängste, Existenzängste, Zukunftsängste oder Panikattacken.
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Du fühlst Dich innerlich zerrissen, überfordert, verzweifelt, spürst Weltschmerz.
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Du fühlst Dich oft als würdest Du versagen, scheitern oder feststecken im Leben (alle anderen sind "erfolgreicher" als Du).
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Du gehst hart mit Dir selbst um, bist selbstkritisch und kämpfst innerlich gegen Dich.
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Du glaubst nicht wirklich an Dich selbst, traust Dir größere Veränderungen nicht zu.
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Du fühlst Dich nicht sicher mit Deinen Emotionen und neigst zur Unterdrückung.
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Du fühlst oft Scham, Schuldgefühle oder schlechtes Gewissen.
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Du fällst immer wieder in alte, ungesunde Muster zurück.
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Du spürst keine tiefe Verbundenheit mit Deinem Körper.
Selbstsorge als ethische Praxis der Freiheit.
Ein freies, selbstbestimmtes Leben baut auf Selbstsorge als Fundament für eine stabile Selbstbeziehung. Dein Ich „wohnt“ in Deinen Gewohnheiten. Selbstsorge in Form von tiefgründigen Gesprächen, Übungen oder Selbsttechniken praktiziert, stärkt und hält Dich und gibt Dir Kraft, Dein Leben bewusst, erfüllt zu gestalten.
Die „Sorge um sich“ wurde in dieser Form schon von antiken Philosophen zur Vervollkommnung der Seele praktiziert (z.B. von Sokrates, Seneca, Mark Aurel, Epiktet). Und sie ist bis heute aktuell.
Sie ist ein Gegenpol, durch den wir in Zeiten neoliberaler Steigerungslogik und Selbstoptimierung in unsere Mitte finden können. Hier definierst Du selbst, was „besser“ oder „genug“ für Dich bedeutet. Du kannst Dich von fremdbestimmten Maßstäben lösen und mehr Frieden finden, indem Du Dein Leben mehr nach Deinen eigenen Werten, Bedürfnissen, Grenzen und Wünschen als Maßstab ausrichtest. Du wirst Dir auch spürbar bewusster über Deinen Energiehaushalt. Wer oder was Dir Energie gibt und raubt. So dass Du nicht das Gefühl hast, Dein Leben wie ferngesteuert zu führen und Deinen Körper als Maschine zu behandeln, nur zu funktionieren, und immer wieder zu erleben, wie Deine innere „Batterie“ leer wird.
Deine Selbstsorge dient dem großen Ganzen.
Die Beschäftigung mit dem „Selbst“ ist nicht automatisch „egoistisch“. Das „Ego“ bildet sich aus sozialen Prägungen, Kränkungen, emotionalen Verletzungen und zeigt sich im negativen Sinne z.B. oft unbewusst in Arroganz, Aggression, Gier, Neid, Wut, Angst, Ich-bezogener Ehrgeiz oder dem Bedürfnis zur Überhöhung über andere. Bewusste innere Arbeit hilft, Distanz zum Ego zu gewinnen, sich nicht mehr ausschließlich unbewusst damit zu identifizieren, und achtsamer und wahrhaftiger zu sein. So können die aus einer Wunde entsprungenen Überlebensstrategien und Glaubenssätze sorgsam transformiert werden.
Du strahlst immer das aus, was Du (unbewusst) verkörperst. Wenn Du für Dich sorgst, in Deiner Kraft bist und klare Grenzen hast, kannst Du auch nachhaltig positiv auf andere wirken. So können wir den Kreisläufe durchbrechen, in denen wir gegenseitig innere Konflikte, unterdrückte Gefühle, Trauma, Ängste etc. aufeinander projizieren. So tragen wir zu kollektiver Weiterentwicklung bei. Je erfüllter und glücklicher Du bist, desto mehr Kapazität hast Du auch, etwas zurück zu geben.
Häufige Fragen
In der Philosophischen Praxis wirst Du nicht therapiert, gecoacht oder beraten. Die Philosophische Praxis geht von Deiner Autonomie und Würde aus. Sie betrachtet ihre Kund*innen nicht als Patient*innen oder als psychisch „krank“. Der psychologische Blick ist trainiert darauf psychisch bedingte Phänomene in spezieller Weise wahrzunehmen, die Philosophische Praxis hingegen nimmt eher Abstand von theoriegeleiteten Modellen. Auch wird nicht immer auf ein feststehendes Ziel hingearbeitet, sondern die eigenständigen Bewegungen des Denkens, der Wechsel zwischen Perspektiven und die Reflexion in der Tiefe stehen im Vordergrund. Philosophische Gespräche eröffnen Dir den Raum, die Grundbedingungen Deines Lebens aus neuen Blickwinkeln zu hinterfragen.
Für das, was Du brauchst, damit Du Dich aufgehoben fühlst.
Das sollte in jedem Fall individuell abgeklärt werden. Philosophische Praxis ist keine Therapie und behandelt keine psychischen Traumata. Es muss jedoch kein Entweder-Oder sein. Psychotherapie und Philosophische Praxis können sich sehr gut ergänzen.
Für viele Probleme im Leben braucht es auch keine klassische Therapie, wenn Du nicht als Patient*in gesehen werden willst. Oft sind die Konzepte in der Gesellschaft oder unser Selbst- und Weltbild der Grund dafür, dass es uns schlecht geht, wir nicht weiter wissen oder wir das Gefühl haben „festzustecken“. Durch tiefgründige Gespräche können wir uns weiterentwickeln und es können sich Lösungen oder neue Wege auf der Reise zu uns selbst ergeben.
Tatsächlich ist die Philosophie die Mutter alle Wissenschaften und so ist auch die Psychologie erst aus der Philosophie entstanden.
Es ist ein Irrtum zu glauben, Psychologie könne Philosophie ersetzen. Gut leben zu lernen, zu lernen, den Tod nicht zu fürchten, mit sich selbst in der eigenen Haut zurecht zu kommen und gut für sich selbst zu sorgen, oder ganz einfach, mit den Banalitäten des täglichen Lebens umzugehen, mit der Langeweile, der Vergänglichkeit, das war bereits Ziel der antiken Philosophen. Alle Themen, die unser Leben betreffen oder seine Qualität einschränken, können auch auf philosophischer Ebene in den Blick genommen werden.
