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Wofür Philosophie?

Philosophie ist keine Lehre, sondern eine Tätigkeit. Es ist Zeit, das Image der Philosophie zu entstauben. Denn jeder kann philosophieren! Philosophie gehört nicht nur an die Universität, sie ist für das echte Leben da! Sie hat ihren Ursprung in den alltäglichen Lebensfragen, in den Lebenskrisen, Problemen, in der Sinn- und Selbstsuche. Und genau dort hat sie auch ihre größte Relevanz. Denn sie hilft dabei, die Dinge im Leben zu verstehen. Sie schafft Klarheit, Ordnung der Gedanken und individuelle Weiterentwicklung. 

Wofür Philosophische Praxis?

Die Philosophische Praxis ist ein freies, offenes Gespräch. Sie ist nicht zwingend ein Ort, sondern mit “Praxis” ist das Praktizieren von Philosophie gemeint. Philosophische Praxis versteht die Philosophie nicht als eine theoretische Disziplin und sie hat auch nicht das Ziel, Philosophie zu lehren. Vielmehr ist sie da, damit Menschen, mit egal welchem persönlichen Hintergrund, sich an sie wenden können. Das individuelle Anliegen das Gastes steht im Vordergrund und wird ernst genommen.

Wofür Philosophieren?

Als Philosophische Praktikerin rege ich das Gespräch mit Fragen und Impulsen an. Die Bewegungen des eigenständigen Denkens, die dadurch entstehen, sowie das Einsetzen der Selbstreflexion in einem philosophischen Dialog haben einen enormen Wert an sich: neue Perspektiven werden gewonnen, aus Gedankenschleifen wird ausgebrochen, Erkenntnisse tauchen auf, Orientierungen und Entscheidungen werden klar uvm. Dies trägt dazu bei, dass wir uns selbst besser verstehen, unser Leben und unsere Selbstfürsorge besser in die eigene Hand nehmen und ein gutes, gelingendes Leben führen können. In diesem Sinne können philosophischen Gedanken eine “heilende” Kraft zugeschrieben werden.

Wofür ist es eine Alternative?

Die Philosophische Praxis ist eine Alternative zur Psychotherapie, zur Lebensberatung, zur Seelsorge oder ähnlichen Angeboten. Doch mit großen Unterschieden: Sie therapiert nicht, sie berät nicht, sie arbeitet nicht mit Kindheitstraumata oder der Vergangenheit und schon gar nicht sieht sie ihre Gäste als “Patienten” oder als “krank” an. Sie ist vielmehr ein Angebot für Menschen, die das Bedürfnis nach einem tiefgründigen Gespräch mit einer aufmerksamen und kritisch denkenden Gesprächspartnerin haben. Es muss auch nicht zwingend von einem “Problem” ausgegangen werden. Die Philosophische Praxis kann einem in jeder Lebenslage bereichern.

Wofür entscheiden: Psychotherapie oder Philosophische Praxis?

Es ist ein Irrtum zu glauben, die Psychologie können heute an die Stelle der Philosophie treten. Gut leben zu lernen, zu lernen, den Tod nicht zu fürchten, mit sich selbst in seiner eigenen Haut zurecht zu kommen und gut für sich selbst zu sorgen, oder ganz einfach, mit den Banalitäten des täglichen Lebens umzugehen, mit der Langeweile, der Vergänglichkeit, das war bereits Ziel der Philosophenschulen in der Antike. Viele psychologische Themen wie Depression, Burnout, Angst, Stress, Schlafstörungen, selbstverletzendes Verhalten oder Essstörungen haben philosophische Hintergründe. Die Selbstfürsorge, die auf das gute, individuelle Leben abzielt, hat dabei eine sehr hohe Relevanz.

Wofür 90 Minuten Gespräch?

Tiefgründige Gespräche brauchen oft Zeit, um in einen fruchtbaren Flow zu geraten. Ich finde es wichtig, sich diese Zeit zu nehmen. Deshalb dauern Gespräche mit mir 90 Minuten – die gefühlt meist auch rasch vergehen 😉 

Wofür Weltkind?

Der Name “Weltkind” drückt eine bestimmte Haltung zum Leben aus. In ihm steckt das kindliche Staunen über die große weite Welt – worin der Ursprung aller Philosophie liegt. Als Menschen streben wir nach Erkenntnis, indem wir nach unserem Dasein, nach dem Leben und den Dingen in der Welt fragen. Kinder stellen viele Fragen meist noch unbekümmerter, als wir Erwachsenen es tun. Doch neugierig zu sein, offene Fragen zu haben oder uns vielleicht einzugestehen, dass wir mit uns selbst oder der Welt nicht so gut klarkommen, wie wir es uns wünschen, sollte uns niemals unangenehm sein. Es ist zutiefst menschlich.