Wofür Philosophische Praxis?

Praxis

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Alle Deine Fragen auf einem Blick

Wofür Philosophie?

Philosophie

Für Freiheit im Denken und Sein

Wer frei leben will, muss philosophieren. Denn eines ist klar, ohne Selbstreflexion läufst Du Gefahr, in Fremdbestimmungen verstrickt zu bleiben. Vernachlässige die philosophische Sorge für Dich, und Du entfremdest Dich von Dir selbst.

Als Menschen wachsen wir in ein bestehendes Sozialgefüge hinein, welches uns vorgibt, wie wir zu sein und zu denken haben. Das ist weder gut, noch schlecht. Es ist, wie es ist. Doch nur selten wird uns von klein auf gelernt, die Strukturen und Normen, anhand deren wir unsere Identität ausbilden, zu hinterfragen. Daher leben viele von uns ein Leben, das nicht wirklich “ihres” ist. Wir sind unglücklich und wissen nicht, wohin mit uns in dieser Welt. Wir funktionieren nur. 

Es geht aber auch anders. Philosophie hat ihre größte Relevanz bei genau jenen alltäglichen Lebensfragen. Sie hilft dabei, die individuellen und gesellschaftlichen Bedingungen unseres Seins kritisch zu untersuchen und zu verstehen. Sie schafft Ordnung im Kopf, Klarheit und Wachstum. Sinnerfüllung, Seelenruhe und Gelassenheit können das Ergebnis eines philosophischen Lebens sein.

Wofür Philosophieren im Gespräch?

Gespräch

Für Perspektivenwechsel und Horizonterweiterung

Die Selbstreflexion und die Bewegungen des eigenständigen Denkens während dem Philosophieren, sind sehr wertvoll: neue Perspektiven und Erkenntnisse werden gewonnen, Gedankenschleifen werden durchbrochen, Orientierungen und Entscheidungen werden klar uvm. Dies führt dazu, dass wir uns selbst besser verstehen, unser Leben in die eigene Hand nehmen und ein gutes, gelingendes Leben in Selbstbestimmung führen können. Wir können Dinge neu einordnen oder loslassen. Das kann das Leben wieder interessanter, leichter und bedeutungs-voller machen. Philosophische Gedanken können auf diese Weise “heilend” wirken.

Wofür Philosophische Praxis?

Safe Space & Wachstumszone

Die Philosophische Praxis ist ein freies, offenes Gespräch. Sie ist nicht zwingend ein Ort, sondern mit “Praxis” ist das Praktizieren von Philosophie gemeint. Sie versteht die Philosophie nicht als rein theoretische Disziplin und sie hat auch nicht das Ziel, Philosophie zu lehren. Mit meiner Philosophischen Praxis biete ich einen Safe Space, in dem Menschen sich mit jedem persönlichen Anliegen auf Augenhöhe gehört und gesehen fühlen. Gemeinsam ordnen wir die Gedanken und Erfahrungen in größere Kontexte ein und schaffen so Möglichkeiten zur Vertiefung wie auch zur Distanzierung, zum Aufatmen und zur Freiheit.

Wofür ist es eine Alternative?

Alternative

Zu Psychotherapie, Coaching & Lebensberatung

Die Philosophische Praxis therapiert nicht, berät nicht oder arbeitet nicht gezielt mit Traumata. Sie geht von der Autonomie und Selbstverantwortung aus und sieht daher ihre Besucher*innen nicht als „Patienten” oder als „krank” an. Der psychologische Blick ist trainiert darauf psychisch bedingte Phänomene in spezieller Weise wahrzunehmen, die Philosophische Praxis hingegen nimmt eher Abstand von theoriegeleiteten Modellen. Sie ist vielmehr ein Angebot für Menschen, die das Bedürfnis nach einem tiefgründigen Gespräch mit einer aufmerksamen und kritisch denkenden Gesprächspartnerin haben. Der Fokus liegt auf der Gegenwart, nicht auf der Vergangenheit oder der Zukunft.

Daher hat sie auch nicht wie im Coaching ein festes Ziel, auf das hingearbeitet wird, sondern es geht um Reflexion in der Tiefe. Es kann ein „Ziel“ geben, aber das ist eher schwammig wie z.B. die Weiterentwicklung des Selbstwertgefühls. Außerdem kann und darf sich das „Ziel“ im Prozess ändern. Es muss nicht einmal zwingend von einem „Problem” ausgegangen werden: Freude am Denken an sich.

Wofür entscheiden: Psychotherapie oder Philosophische Praxis?

Praxis

Für das, was Dich mehr anspricht

Das sollte in jedem Fall in Bezug auf Deine Situation individuell abgeklärt werden. Es muss aber auch kein Entweder-Oder sein. Psychotherapie und Philosophische Praxis können sich gut ergänzen. 

Es ist aber auch ein Irrtum zu glauben, die Psychologie könne die Philosophie ersetzen. Gut leben zu lernen, zu lernen, den Tod nicht zu fürchten, mit sich selbst in seiner eigenen Haut zurecht zu kommen und gut für sich selbst zu sorgen, oder ganz einfach, mit den Banalitäten des täglichen Lebens umzugehen, mit der Langeweile, der Vergänglichkeit, das war bereits Ziel der antiken Philosophen. Themen wie Depression, Burnout, Angst, Stress, Schlafprobleme, Essstörungen oder (auto-)aggressives Verhalten haben auch philosophische Hintergründe und je nach Situation kann philosophische Selbstfürsorge dabei unterstützen, mit diesen Themen besser fertig zu werden.

 

Wofür Weltkind?

Weltkind

Teil der Welt, getrennt & doch verbunden mit allem

Der Name „Weltkind” drückt eine bestimmte Haltung zum Leben aus. In ihm steckt das kindliche Staunen über die große weite Welt – worin der Ursprung aller Philosophie liegt. Als Menschen streben wir nach Erkenntnis, indem wir nach unserem Dasein, nach dem Leben und den Dingen in der Welt fragen. Kinder stellen viele Fragen meist noch unbekümmerter, als wir Erwachsenen es tun. Doch neugierig zu sein und offene Fragen zu haben ist zutiefst menschlich.